Mariette Beco verstorben
Am
Morgen des 2. Dezember ist Mariette Beco, die „Seherin von Banneux“, im
Alter von 90 Jahren in einem Altenheim in Banneux verstorben. Ihr ist
die Jungfrau Maria zwischen dem 15. Januar und dem 2. März 1933 achtmal
erschienen.
Die Nachricht von ihrem Tode verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Pilgern und hat große Betroffenheit hervorgerufen.
Mariette
erlebte, wie viele andere auch, die Freuden und Mühen des Alters.
Mehrmals besuchte Rektor Leo Palm Mariette. Er beschrieb sie als eine
Frau, die von ihrer Familie sehr geliebt wurde. Sie lebte eine tiefe
Verbundenheit zu ihrem Sohn und den Enkelkindern. Mariette hat
sehr unter dem Tod ihrer beiden Töchter gelitten, eine Tochter starb
als Baby, die andere 2008.
Die Kirche hat die Erscheinungen von Banneux offiziell durch Bischof Kerkhofs im Jahre 1949 anerkannt.
1985 begegnete Mariette Beco Papst Johannes-Paul II anlässlich seines Besuches in Banneux.
2008
hat Mariette Beco, anlässlich der offiziellen Feierlichkeiten zur 75.
Jahrestag der Erscheinungen, Rektor Joseph Cassart gebeten, einen Brief
vorzulesen. Dort erklärte sie ein letztes Mal ihre Rolle bei den
Erscheinungen: „ Ich war nur die Briefträgerin, beauftragt eine
Botschaft weiterzugeben. Ist die Botschaft abgegeben, hat der Bote
keine Bedeutung mehr“.
Bischof Aloys Jousten hat genau wie seine Vorgänger, die Echtheit der Erscheinungen 2009 bestätigt
Mariette
Beco war in ihrem Leben immer sehr diskret. So kam sie unerkannt zur
Quelle und zur Erscheinungskapelle, wo sie zur Jungfrau der Armen
betete.
Nun ist sie ihr in den Himmel gefolgt.